Wie geziehlt Datenblöcke erstellen.

In einer Block-Storage Datenbank werden die Daten in sogenannte Datenblöcke gespeichert. Eine Standardfunktion und eine Art Sicherheitsmechanismus ist, dass Essbase in einer Berechnung nur in spezielle Fälle neue Datenblöcke erstellt. Es kommt immer wieder vor, dass eine Berechnung kein Ergebnis erzeugt. Der Grund ist oft, dass es keinen Datenblock gibt um das Ergebnis zu speichern. Daher ist es für den Entwickler oft eine Herausforderung, um die Datenblöcke vorher anzulegen oder Sorge zu tragen, dass Essbase immer die notwendigen Datenblöcke erstellt. In diesem Beitrag beschreibe ich verschiedene Methoden mit denen geziehlt Datenblöcke angelegt werden können.

Ein kurzer Ausflug in die Theorie von Datenblöcken.

Ein Datenblock besteht aus gespeicherte Elemente aller Dense Dimensionen. Jeder Datenblock in einer bestimmten Anwendung hat dieselbe Struktur, z.B. ein Raster aus allen Kennzahlen und Monate. Wenn eine einzige Zahl in eine Datenbank hochgeladen wird, erstellt Essbase einen Datenblock. Zudem wird in einem Index gespeichert, für welchen Schnittpunkt der Sparse Dimensionen diese Zahl hochgeladen wurde: z.B. für Florida und das Produkt Orangensaft.

Bei einer Aggregation der Daten entstehen dann viele Datenblöcke für die Hierarchie-Elemente der Sparse Dimensionen.

Dense / Sparse Dimensionen

Abbilung 1: Die Data Storage settings der Beispielanwendung.

Wegen der Komplexität gehe ich mit meiner Erklärung noch einen Schritt weiter und verwende dafür die Beispiel-Anwendung Sample Basic. Diese Anwendung hat die Dimensionsstruktur wie in Abbildung 1 gezeigt wird. Der Datenblock wird durch die Dense Dimensionen Years, Measures und Scenario gebildet. Ein Datenblock kann nur für die Kombination von jeweils einem Product und einem Market existieren. Dieses sind die Sparse Dimensionen.

Excel mit beschreibbare und schreibgeschuetzte Zellen.

Abbildung 2: Excel mit markierte Level0 Kombinationen.

In der Abbildung 2 habe ich in Excel die Struktur von einem Block in der Sample.Basic Datenbank erstellt. Die grünen Zellen sind die gespeicherten Elemente der Dense Dimensionen, und hier kann ein Datenload oder eine Eingabe stattfinden. Die grau markierten Zellen sind entweder Eltern Elemente oder haben Formeln. Diese werden berechnet, wenn der Block von der Festplatte in den Speicher geladen wird.

Sparse Dimensionen aufgerissen.

Abbildung 3: Die Sparse Dimensionen der Beispielanwendung.

Ein Aufriss von den Sparse-Dimensionen wird in der Abbildung 3 gezeigt. In dem weiteren Verlauf des Beitrags werde ich hiermit die Beispiele erstellen.

Es ist also wichtig, das Datenmodell zu kennen!

Das Problem näher beschrieben.

Wie am Anfang schon beschrieben, erstellt Essbase nicht in allen Fällen den benötigten Datenblock. In den meisten Fällen schon, wie beim Laden von Daten mit SmartView oder per Laderegel, dort gibt es kein Problem. Auch bei der Aggregation der Daten werden die Datenblöcke erstellt. Auch der DATACOPY Befehl in einer Berechnungen wird die benötigten Blöcke ohne Probleme erstellen. Doch das Problem kann auftreten bei der Verwendung einer Gleichung in einer Business Rule oder Calc Script.  

In der Abbildung 4 sehen wir ein Beispiel, wo wir die Sales Daten von Texas und Grape in Florida Orange kopieren wollen. In diesem Fall werden keine Datenblöcke erzeugt.

Skript mit 2 Zeilen

Abbildung 4: In diesem Skript werden keine Datenblöcke erzeugt.

Wenn wir aber die Formel umschreiben, wie in Abbildung 5, dann werden Datenblöcke erzeugt. Was ist den Unterschied? In dem zweiten Fall steht ein Element einer Sparse Dimension links von der Gleichung. Wie oben beschrieben, wird ein Element einer Dense Dimension in alle möglichen Datenblöcke einer Datenbank verwendet. Eine Gleichung ohne FIX würde dann alle möglichen Datenblöcke einer Datenbank erstellen, und schon bei kleine Datenmodelle sind das bestimmt mehr GB an Daten als die Festplatte fassen kann. Deshalb gibt es diese “Sicherung”.

Skript mit sparse dim links.

Abbildung 5: Das Dense Member ist in den FIX, hiermit werden Datenblöcker erzeugt.

SET CREATENONMISSINGBLK und SET CREATEBLOCKONEQ

Es gibt natürlich auch Wege, um diesen Sicherheitsmechanismus abzuschalten und Essbase die Datenblöcke erstellen zu lassen. Dieses wird erreicht mit den Settings SET CREATENONMISSINGBLK und SET CREATEBLOCKONEQ. Ein großer Nachteil ist, dass der Einsatz von diesen Settings oft in viel extra Rechenzeit endet und deshalb sollten diese bedachtsam eingesetzt werden.

Mit SET CREATENONMISSINGBLK ON schaut Essbase während der Berechnung im Speicher nach, ob ein Block überhaupt einen Datenwert enthalten würde. Wenn dem so ist, dann wird dieser Datenblock erstellt, sonst nicht. Dieses erzeugt also keine leere Datenblöcke, und das ist ein sehr großer Vorteil. Die Setting funktioniert sowohl in einer Formel mit einem Dense oder Sparse Element. Diese Funktion sollte nur mit einem begrenzten FIX – ENDFIX eingesetzt werden, denn potentiell entstehen viele Daten, die nicht unbedingt gewollt sind. Dieses Setting schaltet auch die SET CREATEBLOCKONEQ ab.

Das Setting SET CREATEBLOCKONEQ ON erzeugt Datenblöcke, und zwar viele! Hierbei wird nicht geschaut, ob diese Daten enthalten oder nicht. Nur wenn man eine Konstante einsetzt, z.B. “Florida” = 100; werden keine Böcke erstellt, ansonsten aber wohl. Es sind also sehr spezielle Fälle, wo diese Setting zum Einsatz kommt.

Die CREATEBLOCK Funktion

@CREATEBLOCK? den kenne ich noch garnicht. Ja, das kann sehr gut sein, denn diese Funktion kam erst in der Version 11.1.2.3. uns zur Verfügung. Die Anwendung ist sehr einfach, denn mit der Funktion muss nur ein Membername oder eine Liste mit Membernamen angegeben werden. Hierunter werden auch Memberkombinationen mit dem CrossDimensionalOperator und Funktionen die eine Liste von Elemente ausgeben wie z.B. @IDESCENDANTS verstanden. Mann sollte hier ein Element oder Elemente einer Sparse Dimension wählen und dann erfolgt die Berechnung im Top-down Modus.

@CREATEBLOCK(mbrName|mbrList)

Damit nicht zuviele Blöcke erzeugt werden, sollte auch diese Funktion unbedingt mit FIX auf den benötigten Bereich eingestellt werden. Das Erzeugen der Blöcke geht superschnell, doch wenn dann die Aggregation kommt, dann kann es zu kitische Größen kommen.

In dem Block werden alle Zellen auf #missing gesetzt und damit wird ein leerer Block erstellt. Aber keine Sorge, wenn der Block schon existiert, dann werden die Daten nicht angerührt, denn die Funktion erstellt nur Blöcke, die es noch nicht gibt. Danach kann die Berechnung erfolgen, für welche diese Blöcke angelegt wurden. Nach Abschluss wäre es eine gute Sache, um die nicht benötigten Datenblöcke mit dem Kommando CLEARBLOCK EMPTY wieder zu entfernen. Hiermit bleiben keine unnötige Altlasten in der Datenbank zurück.

DATACOPY

Bewährt und oft eingesetzt wird auch der DATACOPY Befehl. Weil diese auf den Index schaut, ist diese Methode auch sehr schnell. Wenn der kopierte Bereich anhand der Werte aus dem Quell-Bereich Berechnet wird, dann hat man immer einen Datenblock und auch keine zuviel. Vorallem bei Allokationen, wo ich den Treiber mit DATACOPY in den Rechenbereich kopiere, funktioniert ganz gut.

Fazit

Gute Calc Skripte schreiben ist nicht einfach, aber es ist einfach, damit zu beginnen. Es gibt vieles zu beachten und der Datenblock ist eines davon. Ich hoffe dieser Beitrag bringt ein wenig Licht in die Katakomben der Essbase Rechnenmaschine.

Ihr Philip Hulsebosch

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Direkte Seitenlinks für Formulare

Eine Kundenanforderung war, um Formulare einer Planungsanwendung direkt in einem Browser aufzurufen. Diese Funktionalität gibt es in der Planning Cloud und dieser Beitrag zeigt wie das geht.

Es kann sehr praktisch sein, für bestimmte Dateneingaben eine direkte URL zu haben, anstatt sich zuerst in Planung anzumelden und dann in einer Formularstruktur das jeweilige Formular zu suchen und zu öffnen. Wenn ein Benutzer entsprechende Zugriffsberechtigungen hat, kann dieser über die URL direkt auf das Formular zugreifen, um es anzuzeigen und zu aktualisieren. Das Gute daran ist, dass hier auch direkt der POV mitgegeben werden kann. Somit können auch URL’s für verschiedene Benutzergruppen erstellt werden.

In der Anwendung habe ich ein Formular erstellt, welches den Namen SchnellUpdateForm trägt. Hier gibt es ein Element in den Seiten welches ausgewählt werden kann. Sie sehen, ich bin in der Planning and Budgeting Cloud angemeldet und meine Anwendung heißt Property.

Formular welches ich mit einer URL ausserhalb der Cloud öffnen möchte.

Abbildung 1: Formular welches ich mit einer URL ausserhalb der Cloud öffnen möchte.

URL-Parameter

Anhand von meinem Link können sie die verschiedenen URL-Parameter erkennen. Der Link ist:

https://planning-test-xxxxxx.pbcs.em2.oraclecloud.com/HyperionPlanning/faces/LogOn?Direct=True&ObjectType=FORM&ObjectName=SchnellUpdateForm&POV=A_212

Cloud URL: https://planning-test-xxxxxx.pbcs.em2.oraclecloud.com/faces/LogOn?

Direct=True

ObjectType=FORM oder DASHBOARD

ObjectName= SchnellUpdateForm

POV=A_212

Ein POV mit mehreren Elementen kann mit einer durch Komma getrennten Liste erstellt werden. Wenn ein Elementname im POV ein Komma enthält, setzen Sie es in URL-codierte doppelte Anführungszeichen (%22) und wenn es leerzeichen enthält, dann ist die URL-Codierung ein %20. Aber bestimmt haben sie die Best-Practices eingehalten und keine Sonderzeichen in Formularnamen und Element ID’s. 😉

Wenn ich diesen dann in meinen Browser eingebe, dann erscheint eine Anmeldemaske.

Anmeldemaske

Abbildung 2: Anmeldemaske

Danach kommt mein Formular in Sicht.

Abbildung 3: Das Formular welches mit der URL aufgerufen wurde.

Abbildung 3: Das Formular welches mit der URL aufgerufen wurde.

Fazit

In der Cloud ist es noch einfacher um von aussen auf Formulare zu zugreifen.

Ihr Philip Hulsebosch.

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Strukturvergleich zweier Planning Outlines

Ab und zu kommt man in die Lage, dass die Dimensionsstrukturen zweier Applikationen miteinander verglichen werden müssen. Man will wissen welche Unterschiede es zwischen diesen gibt. Zum Beispiel, wenn man feststellen möchte, welche Anpassungen es in der Testumgebung gab und auf die Produktion Weiterlesen ›

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Performance von Essbase und Planung Anwendungen verbessern

Es gibt viele Anwendungen, die mit der Zeit an Performance verlieren und dann gibt es zu Recht irgendwann klagende Benutzer. Die Abfragegeschwindigkeit, die Rechengeschwindigkeit und auch das Datenladen dauern dann immer länger und die Anwendung wird als Ganzes als langsam erfahren. Dann wird es höchste Zeit für den Admin tätig zu werden! Wie und was dieser tun kann, beschreibe ich in diesem Beitrag.

Pflege und Instandhaltung

Auch Software-Anwendungen müssen regelmäßig gepflegt werden. Denn nur so kann ein guter Betrieb gewährleistet werden. Einerseits sollten, wie im Wohnzimmer, die Objekte aufgeräumt werden. Wer kennt es nicht, dass man immer wieder Business Rules, Reports und anderes sieht, welche nie mehr verwendet werden. Mit dieser Pflege lässt sich die Benutzeroberfläche verbessern.

Dieses hilft in der Regel aber nicht bei der Leistung oder der Performance. Hierfür gibt es eine Reihe anderen Dingen, die geschehen sollten. Dieses sind:

  • Aufräumen von Dimensions-Elementen
  • Aufräumen von Daten
  • Löschen von leeren Blöcken
  • Defragmentieren

Ziel ist es, nur relevante Daten in der Anwendung zu haben. Denn im Allgemeinen kann man sagen: je weniger und besser sortiert die Daten, je schneller die Anwendung.

Aufräumen von Dimensions-Elementen

Der größte Vorteil wird erzielt bei Elementen einer Dense (Dichten) Dimension, denn diese gespeicherten Elemente bilden den Datenblock und dieser hat in der gesamten Datenbank immer denselben Aufbau. Wenn ein Datenblock nur ein kleines bisschen reduziert wird, dann hat dieses einen großen Einfluss auf die gesamte Größe der Datenbank.

Oft findet man auch Elemente, die irgendwann mal angelegt wurden, weil hierauf Daten landen sollten oder weil eine Person dieses in einen Bericht brauchte. Aber aktuell sind diese nicht mehr nötig und man sollte dann mit den Benutzern dieses auch besprechen. Letztlich ist es auch in deren Interesse.

Aufräumen von Daten

Oft gibt es in Anwendungen noch Daten die sich niemand mehr ansehen wird. So gibt es immer wieder 2 Sicherungskopien eines Forecasts von vor 3 Jahren. Diese werden Jahr ein und Jahr aus mitgeschleppt. Jeder Backup, jede Restrukturierung und bei vielen anderen Aktivitäten werden diese Daten immer wieder verarbeitet.

Auch hier sollte regelmäßig kontrolliert werden, welche Daten gibt es überhaupt und die Benutzer sollten angeben welche nicht mehr notwendig sind. Diese werden dann auch gelöscht denn unsere Software und Struktur der Anwendungen sind generell nicht für „Big Data“ ausgelegt.

Wenn der Betrieb sich nicht von seinen Daten trennen kann, dann können diese Daten auch in Archive ausgelagert werden, denn hier sind sie weniger zur Last im täglichen Betrieb.

Löschen von leeren Blöcken

Hierzu gibt es ein gutes Calc Script Kommando, welches weiter nichts macht, als leere Blöcke aus der Datenbank zu entfernen. Dieses ist CLEARBLOCK.  Einfach ohne FIX in der Datenbank ausführen, aber Achtung – nur mit dem Parameter EMPTY werden keine Daten gelöscht!

Der Prozess kann bei großen Datenbanken lange dauern, aber die Datenbank ist frei für Leseaktivitäten der Benutzer. Der Prozess kann auch parallel ausgeführt werden, also kann man mehrere Prozessoren gleichzeitig auslasten und damit die Rechenzeit verringern.

CLEARBLOCK EMPTY;

Wichtig ist es, nicht nur den Level 0 zu verarbeiten, denn auch im oberen Bereich kann es viele leere Blöcke geben.

Defragmentieren

Beim Dataload, Berechnen und kopieren von Daten tritt eine natürliche Defragmentierung oder Zerstückelung auf. Ein Datenblock, der sauber und logisch zwischen anderen stand, wird etwas größer und kann nicht mehr an seine originäre Stelle auf der Festplatte geschrieben werden. Kommt also an die erste Stelle, wo dieser wohl passt. Bei vielen Scheib- und Rechenoperationen verliert die Datenbank schnell seine optimale Struktur auf der Festplatte. Der Server muss seine Daten von weiter von verstreuten Plätzen holen. Dieses hat einen großen Einfluss auf die Geschwindigkeit bei den Abfragen, aber auch den Berechnungen und auch das Laden und Exportieren von Daten.

MaxL statement

alter database <NAME> force restructure;

Dieser Aufruf wird die gesamte Datenbank neu strukturieren und während dieser Prozess läuft, ist die Datenbank für alle Benutzer blockiert. Die gesamte Datenbank wird im Hintergrund neu aufgebaut, und wenn der Prozess erfolgreich war, wird das alte Original entfernt und die neue Kopie Live gesetzt.

Fazit

Das Aufräumen von Dimensionselemente und Daten kann nicht automatisiert werden. Bis eine AI (artificial intelligence) dieses richtig beurteilen kann, sodass dieses in unseren Essbase Datenbanken umsetzbar ist, wird es bestimmt noch etwas dauern. Die übrigen Schritte aber lassen sich automatisieren und periodisch ausführen. Hierdurch werden die Benutzer die Anwendung lange mit Erfolg benutzen.

Ihr Philip Hulsebosch

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Neues zu EPM Version 11.2!

In meinem Beitrag „On Premise Version 11.2 kommt“ hatte ich beschrieben, dass es für die On-Premise Kunden nach der Version 11.1.2.4 noch weitere Versionen geben wird. Der Support wird für einen längeren Zeitraum sichergestellt und es gibt Bugfixes und neue Funktionalität.  Doch es gibt viel Neues, welches ich hier weiter beschreibe.

Was gibt es denn Neues*?

Hyperion EPM, ja so wird es noch immer in einem Oracle Blog genannt, wird Teil von dem „Oracle Applications Unlimited“ Programm. Dieses bedeutet dass Oracle die on-premise Anwendungen wertschätzt und sich verpflichtet um weitere Innovationen (Application- und Stack-Updates) zu schaffen und bis mindestens 2030 einen Premier Support anbietet. Wenn sie auf 11.2. upgraden, kommen sie automatisch in dieses Programm. Dieses ist der Link auf die offizielle Bekanntmachung, die ich hier oben zusammengefasst habe.

https://www.oracle.com/a/ocom/docs/support/hyperion-epm-announcement.pdf

Bei meinem diesjährigen Besuch der KSCOPE gab es weitere Mitteilungen wie z.B. die Roadmap der einzelnen Produkte und es wurde viel in der Software präsentiert, was es jetzt in Beta ist. Für die es noch nicht wissen, KSCOPE ist der jährliche Event von der ODTUG, der Oracle EPM & APEX Benutzergruppe.

Als ein Berichterstatter schreibe ich hierzu und verweise deutlich auf das „Safe-Harbor“ von Oracle und dass alles, was ich schreibe, ohne Gewähr ist. Dieses fängt an mit dem Verfügbarkeitsdatum von einem Technischen Release, welcher im September 2019 liegen soll.

Ein erster Schritt für die gesamte EPM Plattform

Die gesamte Plattform Hyperion EPM 11.2 wird in der Fusion Middleware (FMW) auf die Version 12g gebracht. Außer Essbase, welches ja kein Teil mehr ist von der FMW und daher gibt es weiterhin unser vertrautes Oracle Essbase 11.1.2.4.

Für diejenigen, die eigene Prozesse auf das Foundation Services Repository haben, sollten diese anpassen, denn es wird vereinfacht. Angeblich soll es ein 11.1.2.4.900 zum Download geben, welches diese Struktur schon hat. Das bedeutet leider auch, dass der Inhalt von Financial Reporting und dem Workspace migriert werden müssen. Das kann in einigen Fällen doch eine erhebliche Arbeit sein, auch wenn eine Migrationsanleitung vorhanden sein wird.

Unterstützung von anderer Software… und hierauf haben viele lange gewartet! Die hiernach aufgeführte Liste ist laut Oracle noch nicht komplett, aber hier ist sie dann….

  • OS: Windows 2012 und Windows 2016
  • RDBMS: Oracle 12.2, SQL Server 2017
  • Browser: Edge, Chrome, Firefox
  • Java: JDK 1.8

Wichtig zu nennen ist das es ein technischer Upgrade ist der ein “out of place install“ ist. Also kein: „mal eben schnell drüber installieren“.

Was wird denn in 11.2 fehlen?

Leider ist das doch eine ganze Menge… Hier eine Liste von „discontinued functions“ so wie sie auf der Konferenz gezeigt wurde:

Was immer unter dem Nenner Hyperion BI+ zu finden war, wird nicht mit auf die 11.2. Version gehoben. Dieses ist:

  • Interactive Reporting (IR)
  • Production Reporting (SQR)
  • Web Analysis (WA)

Und diese Funktionalität in Hyperion Planning wird es nicht mehr geben:

  • Hyperion Strategic Finance (HSF)
  • Crystal Ball (replaced by Predictive Planning)
  • Simplified User Interface
  • Workforce Planning
  • Capital Expense Planning
  • Project Financial Planning
  • Offline Planning

Bei Crystal Ball wird nur die Integration nach Planning aufgehoben, das Produkt wird es als Einzelprodukt wahrscheinlich weiter geben, und das gilt auch für das Strategic Finance.

Was genau mit den Modulen geschieht, wenn man den Upgrade macht ist mir noch unklar. Es wird bestimmt eine Lösung hierfür geben, denn viele Kunden haben hierin hohe Investitionen getätigt.

Wenn sie diese Module einsetzen und jetzt nach 11.2. wechseln müssen, können sich für weitere Informationen unverbindlich an mich wenden.

Enterprise Performance Management Architect (EPMA) wird DRM

Der EPMA ist nicht mehr in der neuen Version von den Foundation Services enthalten. Es gibt nicht so viele Kunden die diese Funktionalität einsetzen, welches mich verwundert hat. Denn das Konzept von der Dimensionspflege war schon gut.

Stattdessen bekommt man jetzt eine reduzierte Lizenz von dem Data Relationship Management (DRM).  Diese Software ist ein sehr starkes Werkzeug für die Pflege von Dimensionen und Hierarchien. Es ist ein Spezialwerkzeug mit sehr viel mehr Funktionalität aber auch Komplexität. Es generiert Dateien, die dann mit einem Dimensionsladeprozess in Planning geladen werden.

Es wird Batch Skripte geben, um die Migration zu vereinfachen und ein White Paper mit einer Anleitung.

Gibt es keine Produkterweiterungen?

Dieses ist erst einmal ein Service Release, um die Foundation Services auf die nächste Generation zu bringen. Alle Produkterweiterungen für die Applications (Planning, HFM, Profatibility and Cost Management, etc ) kommen dann in eine Serie von Patch Set Updates (PSUs).

Hiernach beschreibe ich die Pläne für die Patch Set Updates.

Planning

Ich hatte in meinem vorigen Blog zu diesem Thema schon eine Liste von Produktfunktionen beschrieben, doch diese hat sich seit dem noch geändert. Das „Safe Harbor“, welches ein „Ohne Gewähr“ bedeutet, ist also sehr zu Recht immer wieder gegeben. Die Funktionalität, die auf der KSCOPE genannt wurde ist folgende:

  • Smart Push (Daten Mapping an Formulare und Daten kopieren in ASO DB beim Speichern)
  • Dimension Editor in SmartView Extension (Dimensionen pflegen in Excel und dann hochladen durch Speichern)
  • Extended Attribute support (keine Attribut Dimensionen sondern Attribute einsetzen bei Daten Laden und Berichte)
  • Valid Intersections (Gültige Schnittmengen)

Alles was wir schon aus der Cloud kennen und zu einigen Punkten habe ich auch schon Blogbeiträge geschrieben. Alle vier sind aber ein großer Schritt in der Funktionalität und bringen den Kunden bessere Anwendungen.

Fazit

Die Entwicklungen von On-Premise EPM sind nicht zu Ende. Dieses ist eine gute Sache, denn viele Organisationen wollen/können nicht in die Cloud. Mit diesem Release ist ein Betrieb für die nächsten Jahre technisch möglich.

Ihr Philip Hulsebosch

https://blogs.oracle.com/proactivesupportepm/hyperion-enterprise-performance-management-epm-112-on-premises-release-information

* Safe-Harbor Applies (Ohne Gewähr)

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Smart View Tipp 19: Mehrere Smart View Abfragen auf einem Excel Tabellenblatt

Ich bekam die Frage „Ist es möglich, mehrere Smart View Abfragen auf einem Excel Tabellenblatt zu erstellen?“ und ich kann dieses bestätigen. In diesem SmartView Tipp zeige ich, wie dieses funktioniert.

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In der Oracle Analytics Cloud eine DV auf Essbase erstellen

Dieser Beitrag ist der vierte, und Letzter in einer Reihe rund um die Oracle Analytics Cloud. Diese Reihe begann mit einer „Oracle Analytics Cloud (AOC) Instanz erstellen“ und darauf folgte der Beitrag „Einblick in Oracle Data Visualization“. Danach habe ich beschrieben, wie ich Essbase initialisiere und eine Anwendung erstelle und in diesem Beitrag verbinde ich die Essbase Anwendung mit der Data Visualization.

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Essbase Anwendung erstellen in der Oracle Analytics Cloud

Dieser Beitrag ist der dritte in einer Reihe rund um die Oracle Analytics Cloud. Diese begann mit einer „Oracle Analytics Cloud (AOC) Instanz erstellen“ und darauf folgte der Beitrag „Einblick in Oracle Data Visualization“. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie einfach es ist Essbase zu initialisieren und eine Anwendung zu erstellen.

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PBCS Cloud Service neu starten

Bisher hatte ich nur einmal die Notwendigkeit eine PBCS Instanz neu zu starten. Trotzdem wollte ich diesen Prozess in diesem Beitrag beschreiben, denn wenn es mal sein muss, dann ist es gut um verlässliche Informationen vorhanden zu haben. Weiterlesen ›

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SmartView Tipp 18 Entfernen von Smart View Verbindungen

Wenn die Server oder Anwendungen eine Namensänderung bekommen, dann ist es notwendig seine SmartView Verbindungen zu pflegen. Nur, wo sind meine Private Verbindungen gespeichert und wie kann ich Verbindungsparameter entfernen? Dieses wollte ich in diesem Beitrag für sie beschreiben. Weiterlesen ›

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Einblick in Oracle Data Visualization

In dem Blog “OAC Instanz erstellen” hatte ich schon beschrieben, wie mit einer Testlizenz eine Oracle Analytics Cloud (AOC) für Data Visualization (DV) erstellt wurde. In diesem Beitrag werde ich über die Oracle Data Visualization berichten – was es ist und wie es eingesetzt werden kann. Weiterlesen ›

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Oracle Analytics Cloud (AOC) Instanz erstellen

Für einen Analytics Cloud Workshop brauchte ich eine Cloud Umgebung und habe die kostenlose Probeversion probiert. Das bedeutet, dass man sich registriert, dann eine Instanz erstellt und dann loslegen kann. Dieser Beitrag richtet sich auf meine Erfahrungen in dem Anlegen einer Instanz. Weiterlesen ›

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Smart View Tipp17: Datenwerte lassen sich nicht mit einer 0 Überschreiben

Die Option um das Label für fehlende Datenwerte (#missing) durch einen 0-Wert zu ersetzen, wende ich häufig an. Vor allem, wenn ich einen Abgleich von Daten machen möchte und eine Excel Formel verwende. Der Nachteil ist, ich sehe nicht wo echte 0-Werte und wo fehlende Werte sind, aber das ist mir weniger wichtig, wenn Excel Formeln funktionieren sollen. Weiterlesen ›

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Erstellen Datenbank Funktion in Planning anpassen

Einer der Knöpfe, die man als Planungsadministrator nicht ausversehentlich drücken möchte, ist wohl die … „Diese Funktion wird auf dem Essbase Server die Essbase Anwendung entfernen und neu aufbauen“. Also alles was unter /Essbase/<Anwendungsname> stand ist weg. Wie kann man sich gegen ein ausversehentliches Ausführen schützen? Weiterlesen ›

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Finanzplanung konfigurieren in EPBCS

Die Planning and Budgeting Cloud Service gibt es in 2 Versionen: die Standard Version (PBCS) und die Enterprise Version (EPBCS). Der größte Unterschied zwischen diesen Versionen sind die konfigurierbare Module in der Enterprise Version. Eine Aktivierung ist Optional Weiterlesen ›

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