Die Ehe zwischen OBIEE und Essbase


Wie steht es eigentlich mit der Integration zwischen OBIEE und Essbase?

Seit der OBIEE Version 10.1.3.4. (ca. 2009), können wir mit OBIEE auch Essbase als Datenquelle erschließen, die Dimensions-Strukturen modellieren und die Daten in Oracle Answers anzeigen.
Das war ein erster Flirt der beiden Welten.

Schnell wird klar, dass ist dem echten Essbase-Liebhaber bei weitem nicht genug. Ein drill-down geht, vieles andere aber noch nicht, auch unsere ragged hierarchies werden nicht abgebildet.
Auch die Zugriffsberechtigungen schließen nicht aneinander an. Oracle Answers als Benutzeroberfläche macht aber vieles wieder gut, das ist es, was wir mit Essbase haben wollen, das geben sogar die puren „Datenbankler“ unter uns zu.
Es stellt „unser“ WebAnalysis in den Schatten, zumal dieses Tool entwicklungstechnisch auf das Abstellgleis gestellt wurde.

  • Aus dem Flirt ist jetzt etwas mehr geworden… wir sehen OBIEE 11.1.1.7. erscheinen und werden neugierig.
  • Schon in der Installation, wo Essbase, EAS und Essbase Studio unter der Option „Essbase Suite“ selektierbar sind, wird es deutlich, ein wahrer Paradigmen-Wechsel wurde durchgeführt.
  • Calculation Manager und Financial Reports werden gleich mit installiert.
  • Essbase steht nicht mehr in der EPM-Domain, sondern in der OBIEE Weblogic Domain. Essbase ist also bei OBIEE eingezogen, hat aber seine Wohnung nicht aufgegeben. Etwas gewöhnungsbedürftig ist es, wenn man sich im EPM Workspace anmeldet und den BI Catalog eingeblendet bekommt, um hier auch die BI Tools zu verwalten. Die vertrauten Financial Reporting– und SmartView-Berichte sind aber noch da.
  • SmartView wurde anscheinend auch verbessert, um OBIEE Inhalt zu verarbeiten und darzustellen. Ein ausführlicher Test sollte das dann zeigen. Vielleicht werde ich das Thema mal angehen und in einem Post darüber berichten.
  • Der Single-Sign-On ist jetzt auch realisiert, das gibt dem Endanwender zusätzlich das Gefühl, es mit einem Ganzen und nicht mit zwei Teilen zu tun zu haben.
  • Ein großer Schritt wurde auch im Zugriffsrechte-Konzept gemacht. Für Essbase gibt es in dieser Installation keine SharedServices, aber auch keine Datei Essbase.sec mehr. Die Zugriffsrechte werden in OBIEE (d.h. Fusion Middleware) aufgebaut. Was hier dann genau geht und was nicht, ist mir jetzt noch unklar, ist aber ein schönes Thema für einen weiteren Post in diesem Blog. Aus unserer Erfahrung wissen wir ja, was gängige Kundenwünsche bei den Zugriffsrechten sind.
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