On-Premise Version 11.2. kommt!

Bis vor kurzem hatte Oracle kommuniziert, dass die Version 11.1.2.4 die letzte On-Premise Version wäre. Aber es gibt Anfang nächsten Jahres doch eine Version 11.2.!* Das ist eine gute Nachricht für alle, die EPM auf eigenen Servern betreiben, denn der Support wird damit für einen längeren Zeitraum sichergestellt, es gibt Bugfixes und auch neue Funktionalität.

Wo sind wir jetzt?

Wenn sie auf der EPM Version 11.1.2.4 sind, dann haben Sie bis Dezember 2020 technische Unterstützung. Fast monatlich gibt neue Minor-Releases mit Bugfixes und dann ist es gut, diese in einem Major-Release zu bündeln. Die nächste Version wird im “Premier Support” bis Dezember 2030 unterstützt.

 

Was gibt es Neues?

Ich habe auf die OpenWorld gewartet, um etwas mehr fundierte Informationen zu bekommen als ich von der KSCOPE18 bekommen habe*. Die Ausrichtung der Strategie von Oracle ist noch immer die Cloud. Dieses neue Release ist auf großer Nachfrage von bestehenden Kunden gekommen. So wie ich es verstanden habe, gibt es einige kleine Releases in der 11.2. Warum dann nicht eine Version 12? Nun, dieses würde ein falsches Signal in den Markt setzen.

Auf der technischen Seite wird ein notwendiger Schritt (in die Version 12) gemacht. Es gibt die Migration auf die Oracle Fusion Middleware 12g. Eine Neuinstallation wird dann wohl notwendig sein. Wenn dieses so ist, dann könnte man auch die Oracle Database 12.2 verwenden und man sollte darauf achten, dass das OS noch einige Jahre (z.B. bis 2030) unterstützt wird.

 

In der nächsten Version werden weitere Webbrowser unterstützt wie Microsoft Edge, Google Chrome und die letzte Version vom Mozilla Firefox. Auch der Apple Safari? Hierzu habe ich keine Informationen bekommen.

 

Auf der Serverseite geht es weiter in der Linux Welt. Es wird Red Hat Enterprise Linux 7 und der Suse Linux Enterprise Server 12 unterstützt. Auf der Client-Seite kommt dann jetzt endlich der JDK 8.

 

 

in Planning…

Hoch auf der Liste stehen Funktionen, die wir schon lange in PBCS haben:

 

  • Simplified Interface
  • Faster/Larger forms support
  • Dashboards
  • Ad-hoc Grids for Analysis

 

Etwas länger würde es für diese Funktionen dauern:

  • Essbase Hybrid Support
  • Smart Push
  • Valid Intersections
  • Sandbox Support

 

Was ist mit EPMA?

Der Enterprise Performance Management Architect kann weiter eingesetzt werden. Die Cloud Version für das Teilen von Dimensionen in verschiedene EPM Applikationen kommt auch und wird in der Enterprise Data Management Cloud Service (EDMCS) integriert werden.

Fazit

Die Entwicklungen von On-Premise EPM sind nicht zu Ende. Dieses ist eine gute Sache, denn viele Organisationen wollen/können nicht in die Cloud. Mit diesem Release ist ein Betrieb für die nächsten Jahre technisch möglich.

 

Ihr Philip Hulsebosch

 

* Safe-Harbor Applies (Ohne Gewähr)

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